HW3, HW4, AI4: welche Fahrcomputer-Hardware Ihr Tesla hat
Inhaltsverzeichnis
Zwei Gebrauchtwagen, gleiches Modell, ähnliche Laufleistung – aber einer hat „HW3“, der andere „HW4“. In Foren entscheidet diese Angabe über Kauf oder Nichtkauf. In Inseraten steht sie selten, und wenn, dann ohne Beleg.
Die Hardware-Generation ist kein Ausstattungsmerkmal, das man sieht. Das Fahrzeug zeigt sie aber selbst an, in einem Menü, das jeder Verkäufer in einer Minute öffnen kann. Wir erklären die Begriffe, den Menüpfad und die Fragen, die Sie stellen sollten.
Code für Ihren ersten Tesla
- Code
john580308- Link
- tesla.com/de_de/referral/john580308 Bei Tesla öffnen (öffnet tesla.com in neuem Tab)
- Stand
- 01.10.2026: 1.000 km kostenloses Supercharging bei Neubestellung Model Y / Model 3
Empfehlungslink: Wir erhalten ggf. Tesla-Gutschriften. Den Vorteil gewährt Tesla im Bestellablauf. Nicht mit Tesla verbunden. Offenlegung
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§ 1 Was „Hardware“ bei Tesla meint
Wenn Tesla-Fahrer von „Hardware“ sprechen, meinen sie meist den Fahrcomputer: den Rechner, der die Bilder der Kameras auswertet und die Fahrassistenz steuert. Tesla nennt ihn in der Fahrzeuganzeige „FSD-Computer“ oder „Autopilot-Computer“, je nach Softwarestand.
Daneben gehören Kameras, Sensoren und das Infotainment-System zur Hardware des Fahrzeugs. Auch sie haben Generationen. Für diesen Beitrag zählt nur der Fahrcomputer, weil das Fahrzeug ihn selbst ausweist und weil sich an ihm die Frage nach künftigen Funktionen entscheidet.
Die Hardware ist fest verbaut. Software kommt per Update, Hardware nicht. Darum ist die Generation für Käufer interessant: Sie entscheidet mit, welche Software-Funktionen ein Fahrzeug künftig bekommen kann. Welche das sind, legt Tesla fest und ändert es mit der Zeit.
§ 2 HW3 und HW4/AI4: die Bezeichnungen
| HW3 | Hardware 3. Ältere Generation des Fahrcomputers. |
|---|---|
| HW4 | Hardware 4. Nachfolger von HW3. |
| AI4 | Teslas eigene, neuere Bezeichnung für Hardware 4. HW4 und AI4 meinen dieselbe Generation. |
| HW2.5 | Noch ältere Generation, die das Fahrzeugmenü bei betroffenen Autos ebenfalls anzeigt. |
Dass Tesla Hardware 4.0 inzwischen „AI4-Computer“ nennt und das Fahrzeugmenü HW4, HW3 oder das ältere HW2.5-Kit anzeigt, berichtete Notebookcheck am 05.11.2024.
Quelle: Notebookcheck, 05.11.2024, abgerufen am 06.10.2026
Welche Modelljahre und Werke welche Hardware erhielten, drucken wir nicht. Der Übergang verlief je Modell und Werk zu unterschiedlichen Zeiten, und wir haben dafür keine datierte Tesla-Quelle. Verlassen Sie sich auf die Anzeige im Auto, nicht auf das Baujahr.
§ 3 So sehen Sie es im Auto (Software → Zusatzinformationen)
Laut Notebookcheck zeigt das Fahrzeug die Hardware seit dem Software-Update 2024.38 direkt an. Der beschriebene Weg führt über „Steuerung“ › „Software“ › „FSD-Computer“ › „Zusätzliche Fahrzeuginformationen“. Dort steht eine Zeile zum FSD- bzw. Autopilot-Computer mit der Generation.
Abbildung in Worten: „Steuerung“ öffnen, „Software“ wählen, über den Eintrag „FSD-Computer“ die „Zusätzlichen Fahrzeuginformationen“ öffnen, dort die Zeile zum Fahrcomputer lesen.
Die Menüs ändern sich mit Updates. Finden Sie den Eintrag nicht, suchen Sie unter „Software“ nach einem Link mit weiteren Fahrzeuginformationen, oder lesen Sie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs nach, die Tesla im Auto und online bereitstellt.
§ 4 Vor dem Kauf: was Sie den Verkäufer fragen
Beim Gebrauchtwagen und beim Bestandsfahrzeug sehen Sie das Auto oft erst spät. Fragen Sie deshalb vorher:
| Foto der Anzeige | Ein Foto des Bildschirms „Zusätzliche Fahrzeuginformationen“ mit sichtbarer Hardware-Zeile. |
|---|---|
| FIN | Dieselbe FIN auf dem Foto und im Fahrzeugschein – so ist das Foto dem Auto zuzuordnen. Lesehilfe: Tesla-FIN entschlüsseln. |
| Softwarestand | Die aktuelle Softwareversion. Ist sie sehr alt, zeigt das Menü die Hardware vielleicht noch nicht an. |
| Gekaufte Pakete | Welche Software-Pakete aktiv sind und ob sie laut Tesla beim Fahrzeug bleiben. |
| Generation | Ob es die überarbeitete Generation ist – siehe Juniper und Highland erkennen. |
Liefert der Verkäufer kein Foto, öffnen Sie das Menü bei der Besichtigung selbst. Es dauert keine Minute und braucht kein Werkzeug. Bei einem Bestandsfahrzeug von Tesla fragen Sie vor der Bestellung im Tesla-Konto oder bei der Übergabe nach; lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben, wenn die Hardware für Ihre Kaufentscheidung zählt.
Wer einen gebrauchten Tesla kauft, sollte außerdem den Akkuzustand prüfen. Was sich dabei messen lässt, steht in Akkuzustand beim gebrauchten Tesla.
§ 5 Hardware und Software-Pakete
Tesla verkauft Fahrassistenz-Funktionen als Software-Pakete oder Abonnements. Welche Pakete es in Deutschland gibt, was sie kosten und ob ein Paket an das Fahrzeug oder an das Konto gebunden ist, zeigt Tesla im Konfigurator, im Fahrzeug unter „Upgrades“ und in der App. Wir nennen keine Preise.
Für die Hardware gilt: Ein Paket kann nur Funktionen bringen, die Tesla für die verbaute Generation freigibt. Die deutsche Modellseite bewirbt in der Archivkopie vom 11.07.2026 ein „Potenzial für Voll-Selbstständiges Fahren“. „Potenzial“ ist dabei das entscheidende Wort: Es beschreibt keine heute zugelassene Funktion.
Für den Referral Code ist die Hardware ohne Bedeutung. Der Käufervorteil (1.000 km kostenloses Supercharging bei einer Neubestellung von Model Y oder Model 3, Stand 01.10.2026) ist für jede Variante gleich und enthält keine Software. Zertifizierte Gebrauchtwagen sind vom Programm ausgeschlossen. Die Datenblätter je Modell stehen unter Datenblätter.
Quelle: Tesla Model Y, Archivkopie 11.07.2026, abgerufen am 06.10.2026
§ 6 Was wir zum FSD-Status nicht sagen
„FSD (Supervised)“ ist Teslas Bezeichnung für eine Fahrassistenz mit dauernder Überwachung durch den Fahrer. Ob und in welchem Umfang sie in Deutschland zugelassen ist, haben wir nicht an einer Primärquelle geprüft. Der Status ist für uns offen; prüfen Sie den aktuellen Stand bei Tesla und beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).
Deshalb sagen wir auch nicht, welche Hardware für eine künftige Zulassung genügt. Wer Ihnen beim Gebrauchtwagenkauf eine solche Zusage macht, sollte sie schriftlich und mit Quelle geben. Eine FSD-Testphase ist zudem kein Teil des Referral-Vorteils, den die deutsche Empfehlungsseite nennt; den Begriff erklärt das Glossar unter FSD-Testphase.